TEXT ZU "ÜZMIR" ZEICHNUNGEN ZYKLUS VON 2007 BIS 2015

Aus dem Ozean der zeichen

von Dr. Martin Engler, Freiburg 2001

Das Werk Dietrich Schöns ist janusköpfig – auf eine angenehme, immer wieder von neuem überraschende Weise. Zwischen seinen schweren, lastenden Eisengüssen, den mächtigen, tiefschwarzen Holzschnitten und den filoigranen Tuschezeichnungen entfaltet sich ein vielschichtiges, sich immer erprobendes ästhetisches Repertoire, das gerade in seiner Gegensätzlichkeit, in seinen zuweilen widersprüchlichen Formulierungen zu überzeugen mag. 

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TEXT zu schöns Skulpturen

das gleiten der bedeutungen

Ein Text von Prof. Dr. Stephan Berg, Kunstmuseum Bonn  (1997)

Das Ding steht auf einer Wiese, die zumindest auf dem Foto so unverschämt leuchtend grün aussieht, als wäre sie eingefärbt worden.

Mittendrin – auf einem offensichtlich erst vor kurzem gemähten Stück – hat sich ein rostbraunes, eisernes, buckliges Gebilde auf zwei Rädern niedergelassen. Das "Bromokül", denn um ebendies handelt es sich laut Titel auf der Rückseite der Postkarte, ist ein Zwitter par excellence: ein karrenartiges Fahrzeug, dessen aus halbkugeln gebildete Oberfläche an den Echsenpanzer eines Urweltreptils ebenso erinnert, wie an eine Molekülzusammenballung,

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TEXT ZU SCHÖNS SKULPTUREN aus: "Kaleidoskop" 12 Freiburger Künstler...

 Centro Culturale Altinate San Gaentano, Padua

von Andrea B. Del Guercio (2017)

Von der Synthese zwischen Natur und Schwerindustrie

Zum ersten Mal begegnete ich Dietrich Schön im Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft in Freiburg; dort nahm ich zum ersten Mal seine Gusseisen-Skulpturen im Außenbereich des Instituts zur Kenntnis und trat in einen Dialog mit den großen Zeichnungen in den Ausstellungssälen: Die zweite Begegnung  fand in der post-industriellen Atmosphäre seines Ateliers statt...

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